Wer sich ein Stückchen Kind sein hat bewahren können, lässt sich auch heute noch von der Faszination des Puppentheaters ergreifen – Gefühle, die wohlig in die Seele hineinkriechen. Und sei es auch nur, um für einen Augenblick in die eigene Vergangenheit zurückzuschnellen und den Geschmack und die Gerüche der Kindheit wiederzuentdecken. Und wenn die Puppen es dann gar vermocht haben, ins Herz hinein zu erklären, wo und wie es lang geht im Leben – und im Straßenverkehr – und so den Sinn für Gefahren wecken, dann haben sie sich bereits bereits als unverzichtbarer Bestandteil der präventiven Polizeiarbeit erklärt. |
Dieses Potential, die schwachen und deshalb besonders gefährdeten Verkehrsteilnehmer, die Kinder, nicht über die Vernunft, sondern Gefühle anzusprechen, und damit direkt zu erreichen, blieb meines Erachtens trotz der gesellschaftlichen Veränderung erhalten. Wer daran Zweifel hegt, möge einer der stets gut besuchten Vorstellungen der Nürnberger Polizeipuppenbühne beiwohnen, das begeisterte „Aufsaugen“ der Lerninhalte durch die Kleinen spüren.... und sich selbst verzaubern lassen!
Bernhard Funk Verkehrserzieher, VPI Nürnberger |